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Kundenfall

Ljunghäll Södra Vi

Bei Ljunghäll installierte Helios Innovations ein CONTESS zur lokalen Reinigung von Emulsionskonzentrat aus ihrem vorhandenen Eindampfer sowie Emulsionen aus der Gießereibetätigung. Die Lösung reduziert die Menge flüssiger gefährlicher Abfälle, verringert den Bedarf an externen Transporten und ermöglicht die Rückführung von gereinigtem Wasser zu bestehenden Reinigungsprozessen.

Södra Vi, Sweden

Ljunghäll
Herausforderung

Ljunghäll in Södra Vi ist Schwedens größte Aluminium-Druckgießerei und verarbeitet heute über 14.000 Tonnen Emulsionen und verschmutztes Wasser in zwei traditionellen Eindampfern. Aus diesen Eindampfern entstehen ca. 500 Tonnen Konzentrat mit hohem Wassergehalt, das als Abfall entsorgt wird. Zusätzlich zum Konzentrat musste Ljunghäll unbehandelte Emulsion mehrmals pro Monat als Abfall entsorgen, da die traditionellen Eindampfer oft Probleme hatten, all das Wasser zu reinigen. Die großen Mengen an flüssigem Abfall erforderten umfangreiche Transporte, hohe Handhabungskosten und erhebliche Umweltauswirkungen. Ljunghäll benötigte eine nachhaltigere und lokale Lösung, um die Menge an flüssigen gefährlichen Abfällen von der Anlage zu reduzieren.

Lösung

Im Jahr 2026 wurde eine vollautomatisierte Einheit mit einer Kapazität zur Reinigung von 1.500 m³ Prozesswasser pro Jahr direkt bei Ljunghäll installiert. Durch niedertemperaturgestützte Eindampfung wird Wasser von dem Emulsionskonzentrat getrennt und die Emulsionen auf ein wesentlich kleineres Restvolumen konzentriert. Die vollautomatisierte Lösung ermöglicht einen stabilen und kontinuierlichen Betrieb, während die Menge an flüssigem Abfall von der Anlage drastisch reduziert wird. Seit der Installation der Lösung im Februar 2026 hat Ljunghäll die Menge an Emulsionen und Emulsionskonzentraten, die als Abfall die Anlage verlassen, um ca. 80% reduzieren können.

Ergebnisse

1.500 m³

Prozesswasser wird pro Jahr behandelt

≤90%

Volumenreduktion

2026

Produktionsbeginn

Ljunghäll
Ergebnis

Unsere Ergebnisse

Stark reduzierte Abfallströme

Durch lokale Behandlung kann Ljunghäll die Menge des flüssigen Gefahrenmülls aus der Anlage um bis zu 1.500 m³ pro Jahr reduzieren.

Reduzierte Transporte und geringere Umweltauswirkungen

Der Bedarf an externen Transporten wird reduziert, was zu einer geringeren Klimaauswirkung und einer ressourceneffizienteren Abfallwirtschaft beiträgt.

Stabiler und automatisierter Betrieb

Das vollautomatische Gerät ermöglicht eine kontinuierliche Verwaltung mit hoher Betriebssicherheit.

Zukunftsausblick

Ein nachhaltigerer Fluss für industrielle Emulsionen

Durch die Verlagerung der Emulsionsbehandlung näher an die Produktion hat Ljunghäll einen wichtigen Schritt zu einer nachhaltigeren und zirkulären Behandlung von industriellem Prozesswasser unternommen. 

 

Das Projekt zeigt, wie die Gießereiindustrie sowohl die Transportabhängigkeit als auch die Menge flüssiger gefährlicher Abfälle durch lokale und automatisierte Behandlungstechnik reduzieren kann. 

 

Die Zusammenarbeit zwischen Helios Innovations und Ljunghäll wird fortgesetzt und schafft gleichzeitig Möglichkeiten für weitere Optimierung und zukünftige Wiederverwendung von behandeltem Wasser in der Produktion. 

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